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Minijob - Minichance?

Minijob - Minichance?

Minijob – Minichance? Das Frauenzentrum Courage lädt zur Eröffnung der Ausstellung in die Alte Börse der Volksbank ein.

Wir haben die Ausstellung der Landesinitiative NetzwerkW nach Bottrop geholt, um im Rahmen unserer Veranstaltungen 2015 unter dem Motto „Gleichberechtigt – Mit Recht aktiv“ auf die berufliche Lebenswelt vieler Frauen aufmerksam zu machen.
Bei unserer Ausstellungseröffnung am 9. März 2015 werden Michael Wiedemeyer vom Institut für Arbeit und Soziales der Uni Duisburg/Essen und Christian Schirk von der Minijobzentrale Essen über die Chancen und Risiken von Frauen in Minijobs informieren.

Ausstellung:
„Minijob- Minichance?“

Termin:
vom 09. März - 12. März 2015

Ort
Volksbank Bottrop, Alte Börse

Eröffnung:
Bernd Tischler, Oberbürgermeister Bottrop
Susanne Elsner, Vorstand Frauenzentrum Courage

Referenten:
Christian Schirk, Minijobzentrale Essen
Michael Wiedemeyer, Institut für Soziale Arbeit und Sozialpolitik

Anmeldung:
Bis zum 02. März 2015
Tel.: 02041 - 63 59 3
Mail: frauenzentrum.courage@t-online.de

Über die Ausstellung:

„ ... Minijobs sind Frauensache ... Von den 7,5 Millionen geringfügig Beschäftigten sind 63 Prozent Frauen, die meisten von ihnen Wiedereinsteigerinnen. Über Risiken und Nebenwirkungen von Minijobs informiert die Ausstellung „Minijob – Minichance?” der Landesinitiative Netzwerk W(iedereinstieg). Drei Frauen zwischen 36 und 50 Jahren. Die eine ist Bankkaufrau, die andere Erzieherin und die dritte Krankenschwester. Was sie eint: Alle drei haben Kinder und sind geringfügig beschäftigt. Und während die eine sagt: „Der Minijob ist für mich ein guter Wiedereinstieg.”, lautet das Resümee der anderen: „Man wird ärmer, trotz Arbeit.” Silvia, Gabi und Anita kommen in der Ausstellung „Minijob – Minichance?” stellvertretend für die vielen Frauen zu Wort, die einem Minijob nachgehen.
Sind Minijobs tatsächlich eine Brücke in den Beruf oder eher eine berufliche Sackgasse und Armutsfalle? Dieser Frage widmet die Ausstellung „Minijob – Minichance?” besondere Aufmerksamkeit. Sie zeigt nicht nur Erfahrungen von Frauen im Minijob auf, sondern informiert mit Zahlen und Fakten, benennt Beratungs- und Informationsangebote und weist auf die gleichen Arbeitsrechte von Menschen im Minijob wie im Vollzeitjob hin. Ein wichtiges Thema dabei ist auch, welche Folgen eine jahrelange Tätigkeit im Minijob für die künftige Rente hat.

Die Ausstellung der Landesinitiative Netzwerk W wird gefördert vom Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen. „Minijobs - aufgepasst!“ mahnt Ministerin Barbara Steffens in ihrem Statement zur Ausstellung: „Frauen sollten nicht darauf bauen, dass über den Minijob der Einstieg in ein besseres Beschäftigungsverhältnis gelingt. Vielmehr zeigen Erfahrungen und Zahlen: Minijobs bedeuten meistens eine Arbeit zu Niedriglöhnen ohne berufliche Entwicklungsmöglichkeiten, wirtschaftliche Abhängigkeit vom Partner oder von Sozialleistungen, Minirenten. Zudem werden nicht selten tarif- und arbeitsrechtliche Ansprüche missachtet. Denken Sie nicht nur an die momentanen Vorteile eines Minijobs, sondern auch an Ihre Zukunft – bis hin zur Rente.“

Informationen über die Ausstellung finden sie hier:

http://www.netzwerkw-expertinnen.de

Kontakt

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Wir vereinbaren Beratungstermine individuell telefonisch oder über email

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Nächster Termin:
15. Dezember 2017

Unsere Leistungen

Die Beratungsstelle bietet Unterstützung und Beratung für Frauen aus allen Kulturkreisen...

  • die körperliche, seelische oder sexuelle Gewalt erleben oder davon bedroht sind
  • nach einer Vergewaltigung
  • bei Fragen zum Gewaltschutzgesetz
  • die sich in einer Krisensituation befinden
  • die einen Frauenhausaufenthalt in Betracht ziehen
  • sich in einer Trennungs- und/oder Scheidungssituation befinden
  • bei Partnerschaftsproblemen
  • die von Stalking betroffen sind
  • bei Essstörungen
  • bei Fragen zur Existenzsicherung
  • bei Ängsten
  • die für sich einen neuen(Lebens)Weg suchen

Weitere Angebote

  • Treffpunkt und Second-Hand
  • Workshops
  • kollegiale Fachberatung
  • Informations- und Präventionsveranstaltungen
  • Fortbildungen

Ein Schwerpunkt des Frauenzentrums ist die Beratungsstelle. Dort finden Frauen in (fast) allen Lebensfragen Rat und Hilfe. Doch wird das Frauenzentrum auch viel von Frauen genutzt, die sich einfach nur mit anderen Frauen treffen und unterhalten möchten. Für sie gibt es auf der Seite Second-Hand Informationen‚ über regelmäßige Treffen des Frauencafé.

Vieles von unserer Arbeit wird nur durch ehrenamtliches Engagement oder Spenden an den Verein möglich gemacht. Wir freuen uns darum sehr über interessierte Frauen, die uns ehrenamtlich unterstützen möchten.



Second-Hand und Cafe

Altes und Neues in geselliger Runde.

Hier treffen sich in lockerer, geselliger Runde Frauen, die mal auf einen Kaffee reinschauen, Bekannte und Unbekannte treffen wollen oder einfach unverbindlich etwas über das Frauenzentrum erfahren möchten.

Zu den gleichen Zeiten wie das Café ist auch der Second-Hand-Kleiderladen geöffnet. Hier bieten wir Damen- und Kinderkleidung für alle Größen und Geschmäcker an.

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